«Grundkurs Pflegende Angehörige»

Kursbeschreibung

Der Grundkurs für Pflegende Angehörige ist der erste Basiskurs im Kinaesthetics-Bildungssystem. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung anhand der 6 Kinaesthetics-Konzepte. Dadurch können die TeilnehmerInnen in ihrem Alltag erste Anpassungen vornehmen, die sich positiv auf ihre Gesundheitsentwicklung und diejenige ihrer Angehörigen auswirken.

Aktuellste Kurse

Kurstitel Kursleiter Datum Zeit Wo Preis KursNr Kategorie
Kinaesthetics Pflegende Angehörige Christina Riedwyl - Hurter
  • Di, 24.04.2018
  • Mo, 07.05.2018
  • Mo, 28.05.2018
  • Mo, 04.06.2018
  • Di, 12.06.2018
9:00 - 16:00 CHF 565.– PA1 Grundkurs für Angehörige Anmelden »
Kinaesthetics Pflegende Angehörige Christina Riedwyl - Hurter
  • Mo, 22.10.2018
  • Di, 23.10.2018
  • Di, 06.11.2018
  • Di, 20.11.2018
18:30 - 21:30 CHF 565.– PA2 Grundkurs für Angehörige Anmelden »

Zielgruppe
Der Grundkurs Kinaesthetics Pflegende Angehörige richtet sich an Personen, die ohne professionelle Ausbildung ihre pflegebedürftigen Angehörigen oder FreundInnen/Bekannte pflegen und betreuen.

Inhalte
Sensibel werden für die eigene Bewegung – Konzept Interaktion
Der Umgang mit Gewicht – Konzept Funktionale Anatomie
Bewegungsmuster verstehen – Konzept Menschliche Bewegung
Unterstützen als Lernangebot – Konzept Anstrengung
Der Lernprozess in der Familie – Konzept Menschliche Funktion
Der Umgang mit Hilfsmitteln – Konzept Umgebung

Ziele
Die TeilnehmerInnen
– erfahren und kennen die 6 Kinaesthetics-Konzepte und bringen diese mit ihrer häuslichen Pflegesituation in Verbindung.
– erfahren und verstehen den Zusammenhang zwischen der Qualität ihrer eigenen Bewegung und der Gesundheitsentwicklung aller Beteiligten.
– lenken während der täglichen Pflege und Betreuung mit Hilfe einzelner Konzeptblickwinkel ihre Aufmerksamkeit bewusst auf ihre eigene Bewegung.
– entwickeln erste Ideen für ihre häusliche Pflegesituation, um die Selbstständigkeit des pflegebedürftigen Angehörigen zu unterstützen und für sich selbst körperliche Entlastung zu finden.

Methodik
— Lenken der Aufmerksamkeit auf Unterschiede in der eigenen Bewegung anhand der Konzept-Blickwinkel.
— Wahrnehmen von Unterschieden in der eigenen Bewegung während der Interaktion mit einem anderen Menschen.
— Bearbeiten von konkreten Fragestellungen aus dem Pflege- und Betreuungsalltag.

Kursdauer
Die empfohlene Kursdauer beträgt 21 Stunden. Eine Strukturierung des Kurses als Lernphase begünstigt eine nachhaltige Umsetzung in der Praxis.

Formelles
Nach erfolgreichem Abschluss des Grundkurses erhalten die TeilnehmerInnen von Kinaesthetics Schweiz das Grundkurs-Zertifikat. Dieses ist die Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs Kinaesthetics Pflegende Angehörige.

«Ich achte jetzt aufmerksamer auf meine eigenen Bewegungen und nutze Entlastungen zum Beispiel durch den Einsatz der Schaumstoffblöcke, um mich besser zu positionieren. Durch Drehen und Ziehen auf glatten Tüchern lassen sich viele Hebesituationen vermeiden.  Die gesamte Pflege ist jetzt weniger schmerzhaft, da wir gelernt haben nicht zu ruckartig und zu schnell zu bewegen.»
– Ulrike D.

«Als Paar wissen wir es mittlerweile sehr zu schätzen, dass wir beide ZUSAMMEN für seine Transfers sorgen können. Er kann sich aktiv daran beteiligen, was für ihn als Kranken natürlich wesentlich angenehmer ist, als wenn ihn jemand nur hebt, und mir bringt es Erleichterung. Wir sind sehr froh diese Hilfe bekommen zu haben.»

– Sigrid D.

«Als ich von dem Kurs hörte, war mein erster Gedanke gemeinsam mit meiner Frau Techniken für die Pflege meiner Schwiegermutter zu lernen. Bisher wurde ich als Mann bei der Pflege unter dem Aspekt eingesetzt ‚wo Kraft zum Heben und Tragen gebraucht wird, muss der Mann dran‘.»

– Reinhard A.

«Meine Frau, als Betroffene und ich als „Pfleger/Betreuer” haben den Kurs bei Erich Weidmann’s bewegt.ch gebucht, um neue Lösungen und Anleitungen für einen besseren, d.h. weniger Kraft erfordernden, Umgang miteinander zu finden.Wir haben gelernt, dass es gilt, verschiedene Geschwindigkeiten bei den Abläufen aufeinander abzustimmen, Bewegungen vorgängig abzusprechen, neue Techniken an „guten Tagen” zu trainieren und nicht erst, wenn’s schon (zu) schwierig wird.Die verschiedenen Trainings in der Gruppe haben uns gezeigt, dass jeder Fall, jedes „Betroffene/Betreuer”-Problem sehr individuell sind und mit unterschiedlichen Techniken angegangen werden muss. Die fehlende Kraft kann durch angepasste Technik, einfache Hilfsmittel, andere Bewegungsmuster oder -ebenen ausgeglichen werden.Es braucht mehr Zeit, manchmal einen längeren Weg. Beides sollte man sich nehmen, dafür werden beide Partner weniger belastet.»
Danke Erich und Christina für die lehrreichen Stunden.

– Beat und Doris, Schaffhausen

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