Neu!  Module zum Thema Demenz!  Gleichwertig mit dem Kinaesthetics Aufbaukurs! 

Modulzyklen

Konkret sind sogenannte Modulzyklen zu zwei zentralen Themen entwickelt. Weitere zwei kommen in diesem Jahr dazu! Das Angebot richtet sich primär an ganze Abteilungen oder Betriebe. Welche Kinaesthetics nutzen möchten, um die Qualität im  Umgang mit Menschen mit Demenz zu erweitern. Ein Modulzyklus besteht aus: einer Vorbereitungsaufgabe, einem Schulungstag, einer anschliessenden Umsetzungsphase. Diese wird in Form eines Fokuslernprojektes gestaltet. Dieses wird mit einer Auswertungsveranstaltung abgeschlossen. Dieses Angebot baut auf dem Grundkurs auf. Die Module stellen sich in der herkömmlichen Kinaesthetics Bildungssystematik neben den Aufbaukurs.  Nach Abschluss aller 4 Modulzyklen erhält eine Teilnehmerin ein Demenz Aufbaukurs Zertifikat. Dieses ist gleichwertig mit dem Aufbaukurszertifikat.

Teamlernen

Ebenso kann eine ganze Abteilung/Betrieb ein Zertifikat erwerben. Dieses Projekt ist ein Meilenstein in der jüngeren Geschichte von Kinaesthetics.   Es erweitert, die im Pflege-Programm tief verankerte Struktur von Grund- und Aufbaukurs mit einem neuen, themenspezifischen Angebot.
Bei Fragen stehen wir oder Kinaesthetics Schweiz  gerne zur Verfügung.

European Kinaesthetics Assosiation

Das Metaprojekt Demenz  wird von Kinaesthetics Deutschland,Kinaesthetics Österreich und Kinaesthetics Schweiz gemeinsam mit dem Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA) entwickelt. Die Absicht dieses Angebotes ist es, Pflegende und Betreuende zu befähigen, Kinaesthetics zu nutzen, um zentrale Themen im Zusammenhang mit der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz zu beleuchten.

PDF Ausschreibung Bildungsangebot

Das Aufbaumodul Demenz 1:

Sich und die Welt wahrnehmen

Menschen mit Demenz sind damit konfrontiert, dass sich ihre Wahrnehmung und die schlüssige Einordnung des Wahrgenommenen in die eigene Erfahrungsgeschichte verändert. Leitsymptome wie Vergesslichkeit oder Desorientiertheit sind oft von Verhaltensweisen begleitet, die für Außenstehende schwierig nachzuvollziehen sind. Je weniger sich Menschen mit Demenz verstanden und angenommen fühlen, desto eher kann ihre Verunsicherung und innere Not dazu führen, dass ihr Verhalten herausfordernd wird. Für eine professionelle Pflege, Betreuung oder Therapie ist es deshalb zentral, dass die Beziehungsgestaltung achtsam, individuell und situativ an ihre Bedürfnisse angepasst ist. Dieses Modul stellt das Thema Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Es beleuchtet den Wahrnehmungsprozess aus kinästhetischer Perspektive und hilft den TeilnehmerInnen ein vertieftes Verständnis, ein kompetentes Verhalten und eine respektvolle Haltung gegenüber der individuellen Wahrnehmung und Wahrheit jedes einzelnen Menschen mit Demenz zu entwickeln.

Das Aufbaumodul Demenz 2: Sich in Beziehung erfahren

Beziehungsgestaltung als zentrale Herausforderung der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz

Die Aspekte und Herausforderungen der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz sind sehr vielfältig, die individuellen Ausprägungen und Verlaufsformen einer Demenz sehr unterschiedlich. Vor diesem Hintergrund beruht der deutsche Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ auf dem Grundgedanken, dass ein allgemeiner Demenzstandard ein Ding der Unmöglichkeit ist, und erkennt als Kern der Demenzpflege (bzw. als zentrale Grundlage pflegerischen Handelns überhaupt) die Beziehungsgestaltung. Als Konkretisierung drängen sich die Grundprinzipien der person-zentrierten Pflege nach Tom Kitwood u. a. auf, als Ziel die Förderung und Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz. Dabei geht es um „Angebote zur Beziehungsgestaltung, die das Gefühl, gehört verstanden und angenommen zu werden sowie mit anderen Personen verbunden zu sein, erhalten oder fördern“

Dieses Modul stellt die individuell angepasste Beziehungsgestaltung mit Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt. Es beleuchtet konkrete alltägliche Interaktionen aus kinästhetischer Perspektive und hilft den TeilnehmerInnen, das eigene Verhalten insbesondere in den alltäglichen Interaktionen über Berührung und Bewegung bewusst wahrzunehmen, zu analysieren und beziehungsfördernd an den einzelnen Menschen anzupassen. Dadurch entwickeln sie ein vertieftes Verständnis, ein kompetentes Verhalten und eine respektvolle Haltung in der Beziehung zu einem Menschen mit Demenz.
>>Ausschreibung Modul 2 

Aufbaukurs Modul Demenz 3:

Die eigene Orientierung suchen

In Entwicklung ab mitte 2020 mit Testunterlagen, buchbar 

Aufbaukurs Modul Demenz 4:

Sich im Alltag als wirksam erfahren

In Entwicklung ab mitte 2020 mit Testunterlagen, buchbar 

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«Erfahrung schafft Wissen»

Der weg zu Ihrem eigenen Gesundheitswesen
Erich Weidmann, Kinaesthetics-Trainer
(Gratis E-Booklet)